Gratis bloggen bei
myblog.de

Designer

Ra Diary ist die Geschichte von Evangeline vor dem Pakt mit Ayashi. Die Geschichte ist von einer Staffelpage!!! Sie ist von mir selbst erfunden, also liegen die Rechte bei mir

http://remember-again.net.ms

Wie ein Vogel

Sie wäre gerne ein Vogel, nicht nur weil sie dann fliegen könnte wohin sie will. Nein viel mehr war es die Sache, das Vögel nicht so sehr  gebunden waren. Sie schlüpften aus ihren Eiern, blieben einige Wochen bei ihrer Mutter um zu wachsen und fliegen zu lernen und brauchen dann in die Welt auf, ohne zurückzukehren, doch bei den Menschen war es anders. Man war gewzunden sein Leben lang mit diesen in Verbindung zu stehen. Vögel hingegen kehrten nie zurück.

Evangeline saß auf ihren Bett und grübelte über ihren Mathehausaufgaben. Sie war noch nie sonderlich gut darin gewesen und wahrscheinlich würde sich das auch nie ändern. Seufzent schob sie das Buch schließlich weg und ging in die Küche, um sich etwas zum Essen zu holen. Sie hatte eingekauft, das nötigste eben. Ein Joghurt reichte ihr meist aus, für zwischen durch. Sie hatte leichte Kopfschmerzen,zu viele Formeln.

Sie ließ sich aufs Sofa fallen und schaltete den Fernseher ein. Was für ein nerviger Tag. Sie sah in die Schrankvitrine und in das Gesicht ihrer Mutter. Sie war eine schöne Frau gewesen, nicht zu dick und nicht zu dick, sie hatte langes braunes Haar gehabt und eine glatte und weiche Haut.  Sie kam mehr nach ihrem Vater, sie hatte seine Haare und seine Augen. Ihr Vater war Arzt gewesen und hatte als sie ein Jahr alt in Afrika bei einem Hilfsprojekt gearbeitet und war dabei von einem wilden Tier getötet wurden, dass das Lager überfallen hatte. Ihr Bruder hatte sehr an seine Vater gehangen und ihr viel über ihn erzählt, was für eine liebevolle und verständnisvolle Person er doch war, doch sie konnte mit den Mann von den vielen Bildern, die ihre Mutter ihr gezeigt hatte einfach nichts anfangen. Sie wusste, dass sie ihre Mutter und ihren Bruder damit verletzte und das hatte ihr immer weh getan.

Das Telefon klingelte . Es war ihr Tahamo, wie immer:
"Hey Eva, was machst du schönes?"
Sie schnaubte: "Lass mich raten und verstehst genauso wenig wie ich."
Er lachte nur: "Du kennst mich doch, Mathe und Physik sind meine Schwächen" "ja und sonst bist du ein Genie"
Sie schaltete den Fernseher aus: "Wollen wir zusammen lernen?"
"Klingt toll bin unterwegs" der Anruf war beendet und sie ging in ihr Zimmer um alles vorzubereiten.

31.5.09 18:27


Werbung


Ein ganz normaler Abend

Der Gedanken ist seltsam. Am Ende eines jeden Schuljahres, wenn man auf den Kalender sieht denkt man sich, die Zeit verging schon wiedereinmal wie im Flug. Es war ein seltsames Gefühl, denn jedes Jahr waren in diesem Moment eher ein,zwei Gefühle Monate, doch hat jeder der 365. Tage gleich lang gedauert, aber dennoch fühlen wir es anders. Evangeline machte da eine Ausnahme. Gingen die Tage und Stunden nicht viel zu langsam vorbei?

Manchmal hatte sie jedes Zeitgefühl verloren.
Wenn sie am Morgen auf stand um zur Schule zu gehen, verschlief sie immer wieder. Doch wenn sie dann rannte und auf die Uhr sah, blieb ihr dann noch immer jede Menge Zeit. Die Zeit schien gegen sie zu sein, egal um was es ging.

Sie schüttelte sich den Kopf und sah wieder auf den Bildschirm des schwarzen Flachbildfernsehers, der in Tahamos Wohnzimmer stand. Ihre Familie hätte sich soetwas nur mit vielen Jahren sparen leisten können, aber seine Familie verdiente viel. Jedoch gehörte Tahamo gewiss nicht zu den Menschen, die sich auf Geld etwas einbildetet, es wahr eher so, dass er es hin und wieder mehr als Fluch statt Segen sah, was sie gut verstehen konnte.
Auf dem Bildstirm stand in großen weißen Buchstaben das Wort ENDE ein Wort das sehr gut zu ihrem Leben passte, in letzter Zeit hatte da vieles ein Ende gefunden. Tahamo streckte seine Arme in die Luft und gähnte laut: "Man was für ein dummes Ende, findest du nicht?"
Sie dachte nach. Das Ende wusste sie nicht mehr, sie war zu sehr in Gedanken versunken gewesen. Tahamo stand auf und schaltete den Fernseher aus: "Na ja is ja auch egal." Auch sie stand auf und ging an die große Küchentheke um sich ein Glas Wasser  zu holen.
Tahamo gähnte wieder laut und stellte sich ihr gegenüber an die Theke: "Was machen wir jetzt?" Sie lachte: "Ich dachte du bist müde." Er grinste: "Wie kommst du nur auf sowas?"
Sie trank das Glas aus und stellte es hin: "Ich hab jetzt Hunger, wie wärs mit Toast." Tahamo nickte und öffnete den zweitürigen Kühlschrank: "Was hätten sie denn gerne drauf Miss?" fragte er neckend.
Sie dachte nach: "Hmm wie wäre es mit Karvia und dazu ein Glas Champania?" fragte sie lachend.
Tahamo sah sie entäuscht an und sagte: "Ich muss sie enttäuschen Miss, aber leider müssen sie sich mit Salami,Schinken und Käse begnügend, da der dumme Oberkellner keine Zeit hatte einzukaufen."
Sie sah ihn mit zusammengekniffenen Augen an: "War es wirklich aus zeitlichen Gründen oder vielmehr aus Faulheit, Herr Oberkellner?"
Die beiden finden an zu lachen und machten sich dann ihre Toats. Als sie fertig waren und alles aufgeräumt hatten zeigte die Uhr zehn nach zehn an.

Tahamo, der wieder auf der Couch lag seufzte laut: "Mir is langweilig Eva"
Sie setzte sich neben ihn: "Dann geh ins Bett." Schockiert richtete er sich halb auf und sah sie an: "Aber es ist Freitag! Ich gehe doch an einem wertvollen Freitag nicht einfach um viertel elf ins Bett. Kein normaler Mensch tut sowas."
Tonlos gab sie zur Antwort: "Dann gehör ich wohl zu den unnormalen Menschen."
Tahamo schaltete den Fernseher wieder an und zippte durch die Kanale. Eine Kochsendung, ein Shopping Kanal, Nachrichten, einige Liebes- und Actionfilme. Schließlich machte er bei einem Animekanal stopp und schmiss die Fernbedienung neben sich:
"Alles Müll" beschwerte sich Tahamo und fuhr sich durch sein Haar.
"Noch ein Grund ins Bett zu gehen" antwortete sie tonlose.
Daraufhin warf er ein Kissen nach ihr.
"HEY" rief sie erschrocken und ging direkt zum Angriff über.
Und so begann eine Kissenschlacht, die schließlich 2:1 für Tahamo endete und die beiden auf der Couch einschliefen, während im Fernseher sich die CHaraktere aus Love Hina prügelten.

 Kommentar: Hhier ist die dritte Epi und dieses Mal auch wieder etwas länger^^

30.5.09 12:32


Ein Tag wie jeder andere

Hatte es in den letzten Tagen ohne Pause geregnet, so schien die Sonne nun zu versuchen das in wenigen Stunden wieder auszugleichen. Die Schüler der Fujijama-Schule seufzten erleichtert, alles es endlich zum Abschluss der letzten Stunde klingelte. Evangeline strich sich den Schweiß von der Stirn und packte ihre Bücher zusammen. Tahamo stand neben ihr und wippte leicht ungeduldig hin und her. Doch er war still wie immer und wartete geduldig wie immer. Das mochte sie so an ihm, er war schon so seit sie ihn kannte. Er war ein stiller Mensch und das war öfters tröstlicher als viele Worte. Als sie endlich fertig war liefen die beiden langsam durchs Schulhaus nach außen. Tahamo hatte die Arme hinter seinen Kopf verschränkt und piff leise vor sich hin. Sie lief schweigend neben ihn, aber nicht weil sie nichts zu sagen hatte, sondern weil sie es mochte wie es war und sich geborgen fühlte. Wenn sie mit Tahamo zusammen war, konnte sie all ihre Sorgen und Probleme für einen Moment vergessen. "Sag mal..." sie blieb stehen, Tahamo blieb überrascht stehen: "Was ist?" Sie sah ihn an und schüttelte dann den Kopf: "Ach nein...egal" sie wollte schon weiterlaufen, als er sie am Arm festhielt: "Sag schon was los ist, du bist schon wieder den ganzen Tag so seltsam."Sie zog ihren Arm weg: "Es ist wirklich nichts, ich wollte nur wissen ob du vielleicht Zeit hättest, aber ich weiß ja das du heute keine Zeit hast." Tahamo lachte und krazte sich am Kopf: "Wenn du meinst, dass das alles ist, aber wie wäre es, wenn du heute Abend vorbei kommst und wir zusammen einen Film ansehen? Du kannst auch gerne über nacht bleiben." Er lächelte und sie erwiderte es. Es war ein geborgenes und echtes Lächeln, dass man bei ihr immer weniger sehen konnte. Alles war so kompliziert, obwohl es bei ihr mittlerweile normal war, jeder Tag war wie der andere, mit jeder Menge Sorgen und Problemen. Mittlerweile waren sie an der Biegung angekommen, an der sich ihre Wege trennten.
"Dann sehen wir uns später, soll ich dich abholen?"
"Nur wenn es dir keine Umstände macht" Tahamo schüttelte den Kopf: "Liegt doch in der selben Gegend also bis später."
Er hob zum Abschied die Hand und verschwand dann hinter der nächsten Hausecke.

Kommentar: Hier die zweite Epi, sie ist heute etwas kurz, aber leider hatte ich nicht mehr Zeit 

29.5.09 18:01


leere Nächte

Das Handy vibrierte leise vor sich hin und der Regen braselte an die Scheiben des Fenster.
Evangeline seufte kurz, ehe sie schließlich ans Fenster trat und in die Nacht hinaussah. Die Wohunung ihrer Familie lag in einem älteren Teil der Stadt, die Häuser waren noch etwas altmodisch aber die Gegend gepflegt und jeder kannte den anderen. Die ersten Leute verließen bereits ihre Häuser um ihrer Arbeit nachzugehen. Die Straßen glizerten vom Regen, ebenso wie die Bäume. Die Pflanzen bereiteten sich auf den kommenden Morgen vor. Evangeline drehte sich wieder um und ließ sich auf der Kante ihres Bettes nieder. Auf ihrem Schreibtisch standen zwei Fotos. Auf dem einen war ein kleines Mädchen zusammen mit einem etwas größeren Bruder und einer Frau zu sehen und auf dem anderen sie zusammen mit ihrem Freund. Sie nahm das Familienfoto in die Hand und betrachtete es schweigend, bis die Tränen schließlich wieder über die Wangen liefen. Wie schon so viele Nächte seit ihre Mutter vor einigen Jahren verstorben war. Sicher wäre sie noch etwas länger so dagessesen geblieben, hätte ihr Handy, das neben ihrem Kopfkissen lag nicht erneut vibriert. Sie knurrte einmal kurz wütend, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und öffnete ihr Handy:
"Wer ist da?" Warum nur hatte sie nicht vorher auf den Display geschaut? Hätte sie es gesehen, wäre sie nicht dran gegangen.

"Eva?" fragte die Stimme an der anderen Leitung besorgt.
Sie versuchte sich zusammenzurei0en, damit ihre Antwort nicht wieder so niedergeschlagen klang:
"Was willst du Hayato? Hast du schon mal auf die Uhr gesehen? Es ist 4 Uhr."
Ihr Bruder seufzte: "Hast du wieder geweint?"
Sie antwortete nicht, ihr Bruder kannte sie gut und er wusste, dass sie nach all den Jahren noch immer unter dem Tod ihrer Mutter litt. Wahrscheinlich machte er sich nun noch mehr sorgen, da er ausgezogen war und nun weit weh studierte.
"Also doch" sie ließ sich zurückfallen und drehte eine Strähne ihrer Haare um den Zeigefinger: "Vielleicht, aber das ist jetzt egal. Also sag mir lieber, warum du mitten in der Nacht bei mir anrufst. Bestimmt nicht, um zu überprüfen ob ich weine" sie klang genervt.
"Ich konnte nicht schlafen und da dachte ich versuche ich dich anzurufen, denn ich weiß ja, dass du auch nicht gut schlafen kannst. Das Teilen wir beide seit jenen Tag, leere Nächte."
Sie schnaubte: "Hör mal Hayato, für so ein gerede hab ich jetzt weder Zeit noch Lust. Sei mir nicht böse aber ich bin müde und will noch etwas schlafen bevor ich zur Schule muss." Auf der anderen Seite der Leitung war es kurz still ehe ihr Bruder sagte: "Ja tut mir Leid, schlaf gut." Dann war das Gespräch beendet. Sie rollte sich unter ihrer Bettdecke zusammen, bis sie wieder einschlief. Träumen würde sie nicht, außer vielleicht wieder einen Albtraum, denn obwohl sie ja noch Tahamo hatte, fühlte sie sich tief in sich drinn leer und einsam.

 

Kommentar: Das war meine erste Epi^^ Ich hoffe, dass es verständlich ist. Ich hoffe vielleicht morgen, schon die nächste Epi posten zu können. lg Eva.Chan

28.5.09 20:39